Paris 1988-1990 [chapter five]

resto
Der Flieger landete pünktlich. Als sich die Türen öffneten war da dieser Duft. Eine Mischung von leichter Meeresbrise, Pinienduft und Lavendel. Ich atmete tief ein und es fühlte sich gut an. Obwohl es schon spät war konnte man die Wärme noch spüren. Ich ging zu Kofferband und schnappte mir meine Tasche. Eigentlich hätte ich aufgeregt sein müssen, aber nichts dergleichen kam in mir auf. Als sich die Tür zum Ausgang öffnete, sah ich gleich Emma. Sie lächelte. Wir begrüßten uns so wie es hier im Süden üblich war. ‚Faire la bise‘, drei mal.

»Salut Henry« sagte sie.

»Hey Emma« erwiderte ich.

»Komm ich steh im Halteverbot« sie nahm meine Hand und zog mich raus vor die Tür.

Draussen hupten schon die ersten Taxifahrer weil Emma’s Clio den Weg versperrte.

Wir stiegen ein und fuhren los. Emma sagte nichts.

»Emma was ist los, was ist das für ein Job und wo fahren wir hin?“

»Wir treffen meinen Vater zum Essen im Hafen.« sagte sie.

»Der erklärt dir dann alles«

Die ‚Promenade des Anglais‘ entlang, an der Oper vorbei, fuhren wir bis zum Hafen. Emma parkte ihr Auto direkt vor einem kleinen Fischrestaurant.

»Du kannst hier nicht stehen« sagte ich.

»Doch« lächelte sie »Kann ich. Wir sind hier im Süden«

Im Restaurant wartete ihr Vater. Ich hatte mir einen Geschäftsmann vorgestellt. Doch Anzug, Hemd und Krawatte suchte ich vergebens. Da saß ein Mann in Chino’s und Polohemd, ein freundliches Lächeln auf den Lippen.

»Salut Papa« sagte Emma.

»Darf ich dir Henry vorstellen«

»Bonsoir Henry« begrüsste er mich mit einem Lächeln.

»Bonsoir Monsieur Remie« erwiderte ich.

»Claude, nennen sie mich Claude. Emma hat mir viel von ihnen erzählt. Nehmt platz,        

  ihr müsst die Fischsuppe probieren, die ist ein Gedicht«

»Ich muss gleich wieder los« sagte Emma »Die Agentur«

Ich schaute sie mit großen Augen an.

»Okay Schatz« sagte Claude. »Dann nur Henry und ich«

Emma verschwand durch die Tür und war weg. Ich setzte mich.

Claude bestellte Suppe und lies ein zweites Glas für den Wein kommen. Wir unterhielten uns angeregt. Claude sprach ein ganz gutes Deutsch mit diesem Akzent den Frauen so mögen. Er hatte in Hamburg zwei Jahre Betriebswirtschaftslehre studiert. Nachdem wir gegessen hatten kam er nun endlich auf den Grund meines Besuches zu sprechen.

Er erzählte mir von Freunden die ein wundervolles aber heruntergekommenes altes Haus in ‚Villefranches sur Mer‘ erstanden hatten und nun jemanden suchten der daraus wieder ein Schmuckstück machen sollte. Es sollte seinen Charme behalten aber auch alle technischen Annehmlichkeiten bieten. Darüber hinaus sollte das Mobiliar, eine geschmackvolle Mischung aus dem Vorhandenen und neuen modernen Elementen, für Gemütlichkeit sorgen. Ich hörte gespannt zu, sah erste Bilder vor meinem geistigen Auge.

»Wäre das was für sie?« fragte er.

Ich träumte noch.

»Henry? Können sie das?«

»Wie kommen sie dabei auf mich?«

»Emma hat so von ihnen geschwärmt, sie waren doch im Sommer hier und haben von den vielen alten Häusern und Villen geschwärmt. Das es schade sei das sich keiner darum kümmert. Alle anderen Freunde sehen immer nur das Meer und das Nachtleben. Sie habe Eindruck bei Emma hinterlassen.«

»Das wusste ich nicht.“ antwortete ich.

»Was sagen sie nun?«

»Es wäre ein Traum so was zu machen« sagte ich und er muss wohl den Glanz in meinen Augen gesehen haben.

»Okay, dann fahren wir morgen mal hoch und sie schauen es sich an«

»Bis dahin sind sie unser Gast« sagte er mit einem Lächeln.

Wir tranken unseren Wein aus und Claude nahm mich mit. Als ich das Haus sah kamen Erinnerungen an den Sommer in mir auf. Innen erwartete und seine Frau.

»Henry, das ist meine Frau Elodie« stellte Caude sie vor.

»Madame Remie, bonsoir« sagte ich.

»Henry, bonsoir, ich freue mich das sie da sind, kommen sie ich zeige ihnen ihr Zimmer und nennen sie mich Elodie sonst fühle ich mich so alt« erwiderte sie mit einem Lächeln.

Sie führte mich hoch in das Gästezimmer. Ich stellte meine Tasche ab. Setzte mich aufs Bett. Durch das offene Fenster hörte ich die Zickaden. Es fühlte sich alles irgendwie gut an.

Charles Henry

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Paris 1988-1990 [chapter four]

Ohne Titel
Es waren wohl vier Wochen oder so vergangen. Die Gedanken an den Sommer im Süden verblassten langsam. Das Leben plätscherte so dahin. Die Arbeit war nichts besonderes. Ich machte meinen Job ohne grossen Enthusiasmus. Er war mittel zum Zweck. Ich musste Essen und Miete zahlen. Caroline sah ich auch immer seltener. Ihr Vater wollte unsere Beziehung nicht und machte ihr das Leben schwer. Irgendwie wollte ich auch nicht richtig in die Clique der Jurastudenten passen. An allen klebte damals das Geld ihrer Eltern. An mir nur der Muff der Mittellosigkeit.

Ich genoss zwar jeden Moment mit meiner süssen Caroline aber wir fingen an uns voneinander zu entfernen. Es gab nicht ein böses Wort zwischen uns, bis heute nicht. Doch unsere Zeit ging zu Ende.

Als ich eines Freitagabends nach Hause kam, klebte ein Zettel von Emma an meiner Tür.
»Bin auf dem Weg an die Côte. Ruf mich an. Ich habe einen Job für dich.« stand da.
Ich nahm den Zettel legte ihn auf den Schreibtisch und ging duschen. Als ich wieder raus kam klingelte mein Handy. Es war Emma.

»Warum rufst du nicht an?« sie saß im Auto und sprach sehr laut.

»War gerade duschen, was ist den so wichtig?« fragte ich, mir die Haare trocknend.

»Mein Vater braucht einen Architekten, ich hab ihm von dir erzählt und nun will er dich kennen lernen. Wann kannst du hier sein?«

»Wie hier sein? Wo bist du?«

»Ich bin kurz vor Nizza, du liebst doch noch alte Häuser oder?«

»Äh, jaaa???«

»Dann komm her, nimm den nächsten Flug«

»Emma ich weiss nicht wie ich mein Auto mal wieder volltanken soll und jetzt soll ich einfach so mit dem Flugzeug nach Nizza kommen??? Das kann ich mir nicht leisten, und du weisst das.«

»Ich regel das.« sie legte auf.

15 Minuten später eine SMS.
»Ticket liegt bereit. Air France Terminal A dein Flug geht um 21:40 Uhr bis später ich hol dich ab. Bisous Emma«

Sie meinte es ernst, soviel stand fest. Ich hatte nichts zu verlieren. Caroline war das Wochenende mit ihren Eltern bei einer Benefizveranstaltung in der Schweiz. Ich hatte Zeit und war neugierig.

Eine halbe Stunde später saß ich in der  Metro zum Flughafen. Es hatte angefangen zu regnen.

Das Ticket lag wie abgesprochen am Schalter der Air France.
Ich hatte noch Zeit für einen Café. Dann checkte ich ein.

Ein paar Minuten nach dem Takeoff stieß der Flieger durch die Wolken. Die Sonne schien plötzlich durch das kleine Fenster. Ich fühlte mich gut. Es ging in den Süden und ich spürte so eine Art Leichtigkeit in mir aufkommen.

Ich schloss die Augen, spürte die Sonne auf meiner Haut.
»Das Wetter in Nizza: 24 Grad und Sonne« hörte ich den Kapitän sagen.
Mit einem Lächeln auf den Lippen goss ich mir einen Schluck Rosé in den kleinen Plastikbecher. Das Leben ist schön.

and then…

Charles Henry

Paris 1988-1990 [chapter three]

image Die Sonne ging gerade unter, als wir von Süden her wieder nach Paris fuhren. Der Sommer war zu ende. Caroline schlief neben mir. Ein Lächeln umgab ihr Gesicht. Als wir ankamen, wollte ich sie bei ihren Eltern absetzen. Wir standen vor dem Haus. » Pas aujourd’hui.« sagte sie und legte ihren Kopf auf meine Schulter. »Nimm mich mit zu dir. Ich will heute Nacht noch geniessen« Ich küsste sanft ihre Stirn und warf meine alten Käfer wieder an.

Die Wohnung war leer. Fred war wohl noch unterwegs, Lien bestimmt auf der Arbeit und Emma war im Süden geblieben um mit den Leuten von der Eventagentur ein paar Dinge zu regeln. Wir stellten unser Taschen ab und ließen uns aufs Bett fallen. Meine kleine Caroline sah so verdammt süß aus. Die Sonne, den ganzen Sommer über, hatte nicht nur unseren Seelen gut getan. Wir küssten uns zärtlich .
»Ich habe Hunger!« Caroline lächelte.
»Dann lass uns was essen.«
Ich stand auf und ging in die Küche, wo ich Brot fand. Wein und Käse hatten wir mitgebracht. Als ich aus der Küche kam, lag Caroline immer noch auf dem Bett. Sie hatte alles bis auf ihr Höschen ausgezogen. Zwei Gläser standen auf einem Tablett, der Käse daneben. Sie winkte mit der Flasche.
»Komm schnell zu mir! «
Ich musste lächeln. Dann gab ich ihr das Brot. Schnell hatte auch ich alles bis auf die Boxershorts aus und lag neben ihr und kramte unterm Bett den Korkenzieher hervor. Picknick auf dem Bett, wie so oft in Südfrankreich. Draussen hörte man leise einen Donner. Es zog ein Gewitter auf. Wir genossen den Käse und den Wein.

Als der Regen gegen die Fenster schlug, lagen wir uns in den Armen. Wir küssten uns. Sanft und zärtlich streichelte ich ihre Brüste.
»Ich will nicht das der Sommer zu Ende geht« Caroline schaute mich mit ihren Rehaugen an.
»Heute Nacht nicht« sagte ich. »Nicht heute Nacht«
Dann zog ich sie fest an mich. Die Leidenschaft packte uns. Es waren keine Worte mehr nötig. Unser Atem zeigte uns den Weg. Danach schliefen wir ein, meine Arme fest um sie gelegt, ihr süßer Hintern an meinem Becken. Der Regen hatte aufgehört.

Am nächsten Morgen wachten wir mit den ersten Sonnenstrahlen auf. »Bonjour ma puce!«
ich küsste ihre Schulter.
»Bonjour chéri«
Caroline wollte nicht raus. Ich ging in die Küche. Die anderen schliefen noch. Als ich mit zwei ‚café au lait‘ zurück kam, hatte sie sich in die Bettdecke eingerollt und war wieder eingeschlafen. Ich hätte sie noch stundenlang anschauen können, doch der Alltag hatte uns wieder.

Charles

Paris 1988-1990 [chapter two]

cafe
Die erste Zeit war schrecklich. Der Job war nicht das was Jules mir erzählt hatte. Das Büro suchte keinen Architekten sondern einen Zeichner. Ich nahm ihn trotzdem an denn ich wollte aus der Bude raus. Ich traf mich weiter mit Caroline. Wenn wir zu zweit unterwegs waren war sie so ganz anders. Sie zeigte mir die Stadt. Mein französisch wurde immer besser. Wir lachten viel. Auch kamen wir uns immer näher. Ich glaube sie mochte es, dass ich sie nicht nur als das kleine verwöhnte Mädchen sah wie viele ihrer ‚Freunde‘. Sie fühlte sich wohl bei mir. Und ich bei ihr.
Es dauerte ganze drei Monate bis ich mit ihrer Hilfe eine neue Bleibe fand. Ein grosses Zimmer in einer Wohngemeinschaft in der ‚Rue Brochant‘ im 17. Arrondissement. Meine Mitbewohner waren Fred, ein Kunststudent der sich nebenbei als Straßenmaler versuchte. Lien ein chinesischer Kellner der in dem Restaurant seines Onkels arbeitete, sowie Emma, die eigentlich aus der Nähe von Nizza kam und bei einer Eventagentur beschäftigt war. Ich arbeitete viel. Denn das Leben in Paris war alles andere als günstig. Hin und wieder jobbte ich am Wochenende auf Veranstaltungen als Kellner. Wir waren ein bunter Haufen.

Mein kleines Reich wurde stetig komfortabler. Die wenige freie Zeit verbrachte ich weiter mit Caroline. Sie war mit ihrem Jurastudium ein Semester im Rückstand weil sie zuviel Zeit mit den falschen Leuten hinter sich hatte. Sie sah was ich auf die Beine stellte. Das war ihre Motivation. Es war trotz allem eine Zeit der Leichtigkeit. Wir schliefen wenn wir müde waren. Wir aßen wenn wir Hunger hatten, und liebten uns wenn wir Lust hatten. Keine Gedanken an den nächsten Tag, kein Grübeln über Gestern.

Dann kam der Sommer. Emma hatte uns eingeladen mit an die Côte d’Azur zu fahren. Ihre Eltern hatten ein grosses Haus. In dem es Platz ohne ende gab. So fuhren wir mit meinem alten Käfer in den Süden.

Unterschiedlicher können zwei Regionen eines Landes wohl kam sein. Hier im Süden schienen die Uhren langsamer zu laufen. Die Sonne und das Meer taten ihr übriges. All die Hektik und der Trubel der Großstadt wurden durch eine gottgleiche Gelassenheit ersetzt, die ich später, zurück in Paris, vermissen sollte.
Wir lernten das andere Frankreich kennen. Die Menschen hier nahmen sich nicht so ernst. Es gab nichts was nicht auch am nächsten Tag hätte erledigt werden können. Wir saßen in kleinen Cafés direkt am Strand, die Füsse im Sand. Tranken Rosé und aßen frischgegrillten Fisch. Wir spielten Boule mit alten Männern. Schlenderten über Märkte und vergassen die Zeit. Paris war soweit weg.

Das Haus hatten wir meistens für uns alleine. Wir schliefen oft lange so das alle schon ausgeflogen waren wenn wir aufstanden. Ich liebte es dann im Garten zu liegen. Umgeben von Lavendel, Olivenbäumen und dem Singen der Zikaden. Liebte es, meine kleine Caroline dabei zu beobachten wenn sie sich fertig machte. Wenn sie bei offenem Fenster, nur im Slip vor dem Spiegel stand, sich eincremte, dabei ihrem Spiegelbild prüfende Blicke zu warf. Ich war fasziniert von der Ernsthaftigkeit mit der sie das tat. Momente einer flüchtigen Intimität und uninszenierter Schönheit. Ich hatte mich verliebt, soviel stand fest.
Und nicht nur in Caroline.
Charles

Paris 1988-1990 [chapter one]

paris

Es regnete als ich in der ‚Rue de Chabrol‘ ankam. Hier sollte meine neue Bleibe sein. Jules, ein Freund von der Uni, der bei uns ein Jahr lang Austauschstudent war, hatte sie besorgt. Es war eine Ecke von Paris die in keinem Reiseführer auftaucht. Nicht mal als Geheimtipp. Die Häuser waren schäbig. Überall stand Müll auf den Gehwegen und es roch auch so.

Ich fuhr meinen alten Käfer durch die schmale Einfahrt auf den Hinterhof. Hier sah es auch nicht besser aus. Ein Paar Araber saßen dort unter einem kleinen Vordach, rauchten und schauten zu mir rüber. Ich stieg aus und schaute mich nach dem Eingang um. Eine Madame Delacroix sollte den Schlüssel haben. Ich fand den Namen auf der Tafel mit den Klingeln. Madame Delacroix war die Hausverwalterin, um die fünfzig und vom Leben gezeichnet. Sie zeigte mir mein Zimmer, redete die ganze Zeit. Ich nickte freundlich, verstand aber nur die Hälfte. Sie wollte Geld, die Miete für einen Monat im Voraus. Ich gab ihr das Geld und bekam den Schlüssel.

Das Zimmer war ein Loch. Ich setzte mich auf die Bettkante, schaute mich um. Es war diese Art von möblierten Zimmer wie ich es eigentlich nur aus amerikanischen Filmen kannte. Ein Bett, eine kleine Kommode auf der ein alter Wecker stand. Ein kleiner Schrank, daneben ein Waschbecken. Die Dusche war auf dem Flur, wie auch die Toilette. Ein Tisch mit zwei Stühlen und einem kleinen brummenden Kühlschrank, das wars. Alles uralt, die Wände feucht. Aber es war billig. »Ich würde mir schnell was anderes suchen müssen« dachte ich.

Ich ließ mich nach hinten fallen und schloss für einen Moment die Augen.
»Auf was hatte ich mich da eingelassen? Wie sollte das werden? Was macht Julia wohl gerade?« Fragen über Fragen. Ich nickte kurz ein. Als ich wieder aufwachte klopfte es an der Tür. Es war Jules. Er hatte zwei süsse Mädchen im Schlepptau. »Hallo Charles, ich wollte dich abholen, um die Häuser ziehen, wie früher« sagte er mit seinem französischen Akzent. »Nettes Zimmer« sagte das Mädchen mit den langen schwarzen Haaren und verdrehte dabei die Augen. »Hat bestimmt Jules besorgt« dabei schaute sie ihn finster an. »Wir müssen was anderes suchen« sagte sie und gab ihm erst einen Stups dann küsste sie ihn.

Das andere Mädchen war klein und zierlich, ein wenig schüchtern aber mit einem süssen Lächeln. Als wir uns auf den Weg machten, nahm sie meine Hand. Wir zogen durch ein paar Bars. Tranken hier und da was. Später endeten wir in einem Club. Die Mädchen tanzten. Jules und ich redeten über alte Zeiten und darüber wie es weiter geht. »Ich hab einen Job für dich bei einem Architekturbüro mitten im Zentrum« sagte er und klang dabei sehr zuversichtlich. Er gab mir einen Zettel, darauf die Adresse, morgen Mittag sollte ich mich vorstellen. »Dann schaute er zu der kleinen mit dem süssen Lächeln. »Pas mal, n’est-ce pas ? Das ist Caroline ihrem Vater gehören ein paar Mietshäuser hier in der Stadt, ist ein bisschen schüchtern« Gegen drei Uhr brachten sie mich wieder zu meiner Bleibe. Carolin brachte mich bis vor die Haustür. Die anderen beiden machten im Auto rum. »Au revoir Charles« sagte sie, gab mir einen Kuss, bei dem sie sich auf die Zehenspitzen stellen musste. »Au revoir Caroline« erwiderte ich. Sie ging zu den anderen und ich schaute ihr nach. Als sie ins Auto stieg schenkte sie mir noch ein Lächeln.

Der Regen hatte wieder zugenommen. Aber Paris wurde gerade immer besser.

Charles