Anca’s Augen [chapter three]

augen

So hier nun der letzte Teil. Die ganze Geschichte gibt es hier.


Ich führte sie die enge Treppe hinunter. Sie hielt meine Hand ganz fest. Unten traten wir in einen grossen Raum. Hier war alles so wie es Maximilian hinterlassen hatte. Das Licht war schummrig. Große Fässer standen an einer Wand. Überall gab es kleine Ecken mit hölzernen Kisten. In einer Nische ein riesiger Trog der fast bis unter die hohe Decke reichte. Daran eine eiserne Treppe. Hier gärte der Wein. Auf einem kleinen Tisch stand ein altes Grammophon. Eine andere Wand schmückte ein Weinregal. In der Mitte des Raumes ein grosser Tisch aus alten Eichenbohlen, darauf ein paar Kerzen. Dazu Stühle und eine große Bank. Anca schritt durch den Raum. Das klackende Geräusch ihrer hohen Schuhe schallte von den Wänden zurück. Sie schaute sich um.

»Wie mag das wohl gewesen sein?« fragte sie mit dem Rücken an die steinerne Wand gegenüber dem Trog gelehnt und ihr Blick verriet sie. Sie versuchte sich vorzustellen wie gewesen sein muss. Hier alleine mit Maximilian.

»Was meinen sie?« erwiderte ich und trat an sie heran.

»Na hier in diesem Keller, alleine mit…« ich legte sanft einen Finger auf ihre Lippen.

»Psst« hauchte ich in ihr Ohr.

Mein Finger fuhr langsam über ihr Kinn den schlanken Hals hinunter. Sie schloss die Augen.

Als ich an ihr runter schaute, sah ich wie sich ihre harten Brustwarzen unter dem Kleid abzeichneten.

»Du willst wissen wie es war, hier im Keller verführt zu werden« sagte ich, meinen Mund immer noch dicht an ihrem Ohr.

Ein leises »Ja« kam über ihre Lippen.

Sie schaute mich an. Noch nie hatte ich solch einen Blick gesehen. Diese Augen hatten ihren eigenen Zauber.

Meine Hand glitt weiter runter zwischen ihren Brüsten bis hinunter zum Bauch. Ich spürte wie ihr Atem schneller wurde.

Meine andere Hand fuhr über ihren Rücken bis zu der Schleife aus schwarzer Spitze. Langsam zog ich daran bis sie sich öffnete und ich das ganze Band in der Hand hielt. Dann drehte ich sie um. Legte es vorsichtig über ihre Augen und zog es hinten fest. Ich nahm ihr Arme und führte sie nach oben. Ihre Handflächen gegen die kalte Mauer gedrückt.

»Bleib so! Ich zeige es dir.« zärtlich küsste ich ihren Hals, die Schultern.

Ich ging zu dem Grammophon auf dem eine alte Schellackplatte lag, pustete den Staub ab, drehte die Kurbel. Kurz drauf hörte man Jean Sablon »J’attendrai«.

Ich ging zurück zu Anca. Stellte mich ganz dicht hinter sie, legte meine Hände an ihre Hüften und zog sie zu mir. Sie lehnte sich an mich und wir wiegten uns im Takt der Musik. Anca presste ihren süssen Po gegen mein Becken. Sie wusste was sie wollte und sie sollte es bekommen. Wir bewegten uns durch den Raum. Ihre Hände legte sie dabei an meine Beine. Ich streichelte ihre Brüste, küsste zärtlich ihren Hals. Unsere Berührungen wurden immer fordernder. Als die Musik zu Ende war standen wir an dem grossen Eichentisch. Sie drehte sich zu mir, als ich ihr das schwarze Band von den Augen nehmen wollte hielt sie meine Hand fest.

»Nicht« sagte sie.

Dann küssten wir uns. Erst zärtlich, dann immer leidenschaftlicher. Wir pressten unsere Körper aneinander. Sie spürte meine Erregung. Ich zog ihr das Kleid hoch über ihren Po und hob sie auf den Tisch. Sie lehnte sich zurück. Die Arme weit nach hinten gelegt lag sie da voller Erwartung. Meine Küsse wanderten von ihrem Bauch immer tiefer bis in ihren Schoß. Ich zog ihren Slip mit beiden Händen langsam von den Schenkeln. Als mein Zunge sie berührte, kam ein wohliges Stöhnen über ihre Lippen. Ich wollte sie verwöhnen. Hielt ihre Beine an den Fesseln. Küsste und leckte ihre Muschi, spielte mit meiner Zunge. Ich sah wie sich ihre Bauchdecke immer heftiger auf und ab bewegte. Ihr Atem wurde immer schneller. Ich öffnete meine Hose und drang mit einem langsamen Stoß in sie ein. Ihre Beine an den Fesseln gepackt, fickte ich die Frau eines Klienten und es war mir egal. Immer heftiger wurden meine Stöße. Anca biss sich auf einen Finger als wir beide uns in unserer Lust vergaßen. Lautes Stöhnen erfüllte das Gewölbe als ich mich in ihr ergoss.

Dann wurde es still. Nur unser beider Atem war zu hören. Ich beugte mich vor küsste sie sanft und streifte ihr das Spitzenband von den Augen. Einen Augenblick, uns zärtlich küssend, verweilten wir so. Nachdem wir uns wieder angezogen hatten sahen wir uns an. Ich konnte in ihren Augen alles sehen. Sie war mit mir gereist, in eine andere Zeit.

Wir gingen nach oben. Es war mittlerweile Dunkel. Nur ein paar Lampen um den Pool tauchten den Garten in ein magisches Licht. Zurück an den kleinen Tisch. Ein kleines Kätzchen saß dort und machte sich über den Käse her. Als es uns sah, verschwand es unter einem der Fliederbüsche.

»Gehört die auch dazu? sagte Anca mit einem Lächeln.

»Wenn man gut zu der Kleinen ist bleibt sie bestimmt« erwiderte ich.

Wir setzten uns und tranken noch einen Schluck Rosé. Anca nahm das Schälchen mit dem Käse und stellte es neben sich auf den Boden. Der Himmel war sternenklar. Das Singen der Zikaden war leiser geworden als noch am Tag. Wir sagten nichts. Dann brachte ich sie zu ihrem Wagen.

»Merci!« sagte sie als wir uns verabschiedeten.

»Ich will das alles so bleibt wie es ist, keine Änderungen mehr«

»Maximilian muss die Frauen geliebt haben« ihre Augen funkelten verträumt.

»Jede einzelne« sagte ich, dabei küsste ich zärtlich ihre Wangen.

Nach dem sie gefahren war ging ich nochmal in den Garten. Setzte mich, trank einen letzten Schluck.

Das Kätzchen hockte vor dem Schälchen mit Käse und blieb.

Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen.

Charles Henry

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Anca’s Augen [chapter two]

augen

Der Garten mit dem alten Pool wirkte wie aus einer anderen Zeit. Pinien, uralte Rosen waren dort, der Duft von Flieder erfüllte das ganze Areal. Zikaden sangen. Genau diesen Zauber wollte ich Madame Jumey zeigen. Ich hatte Wein und ein paar Trauben auf einem kleinen alten Tisch angerichtet. Dieser stand mit zwei Stühlen in mitten dieser Idylle.

Sie war fast pünktlich. Der Kies in der Auffahrt knirschte als sie ihr Auto parkte. Ich ging ihr entgegen. Als sie aus dem Wagen stieg, verschlug es mir kurz den Atem. Meine Erinnerung an sie waren wohl durch die vielen unangenehmen Telefonate ein wenig getrübt. Sie sah bezaubernd aus. In ihrem weißen Sommerkleid und den für den Kies viel zu hohen Pumps. Ein schwarzes Band aus Spitze betonte ihre Hüften.

»Hallo Madame, schön das sie da sind« sagte ich.

»Hallo Monsieur Blanc« erwiderte sie und schaute sich um.

»Hier sieht es ja gar nicht nach Baustelle aus« bemerkte sie.

»Das soll es auch nicht, mein Team und ich möchten doch all das schöne ihres Anwesens erhalten und wir wollen das sie zu fast jeder Zeit mit Freunden hierher kommen können« ich nahm sie bei der Hand und führte sie in den Garten.
Wir nahmen Platz. Ich goss uns beiden Rosé in die Gläser. Wir saßen dort und tranken Wein. Madame Jumey lies ihren Blick schweifen, über den Pool auf dessen Oberfläche ein paar Blätter schwammen. Zwei bläulich schimmernde Libellen zogen ihre Kreise. Das Haus mit der Terrasse strahlte golden in der Abendsonne.

»Madame???« fragte ich.

Keine Antwort. Die zauberhafte Stimmung zeigte ihre Wirkung. Ich ließ ihr Zeit.

»Madame Jumey? Ist alles okay mit ihnen?

»Anca, ich heisse Anca, schauen sie wie wundervoll dieser Garten ist, diese Stille« sagte sie nach einer Weile.

»Ja?« ein Lächeln legte sich auf meine Lippen.

»Ich sitze das erste Mal hier« sagte sie.

»Ich wusste nicht wie schön es ist. Man kann es spüren.«

»Was kann man spüren?  obgleich ich die Antwort wusste, fragte ich.

»Den Zauber der Vergangenheit« sagte sie.

Jetzt hatte sie der Zauber gepackt.

»Henry, ich darf doch Henry sagen? Zeigen sie mir mehr!«

»Natürlich«

Wir nahmen unsere Gläser und gingen ein paar Schritte durch den Garten. Dabei erzählte ich ihr von Maximilian. Er lebte hier bis zu seinem Tod vor 3 Jahren. Erzählte von dem Keller in dem er Wein kelterte, und ich erzählte von den Damen aus dem nahegelegenen Ort die seinem Charme das ein oder andere mal in diesem Keller erlegen waren. Von einem großen Fest, jedes Jahr, zu dem Maximilian den ganzen Ort einlud um einen neuen Wein zu feiern. Alle brachten damals Speisen mit und es wurde getrunken und gelacht.

»Was machte Maximilian beruflich?« fragte sie als wir am Pool vorbei schlenderten.

»Er hat nur ein wenig Wein gemacht. Den Erzählungen nach hat er nur gelebt und geliebt«

Sie schaute einen Augenblick verträumt auf das Wasser.

Ich stand dicht hinter ihr, konnte ihren Duft atmen. Wir berührten uns leicht als sie sich zu mir drehte.

»Zeigen sie mir nun das Haus Henry?« wir schauten uns einen langen Augenblick an.

»Gerne« sagte ich dann leise.

Ich nahm sie wieder bei der Hand und führte sie über die Terrasse ins Haus.

Auch hier keine Baustelle. Sie war erstaunt. Die Räume waren noch so, wie sie früher waren, von einigen Möbeln befreit, technisch auf dem neusten Stand, doch der alte Charme war noch da. Selbst die Küche wirkte noch wie damals, doch sie hatte all die technischen Raffinessen die eine Frau sich heute in einer Küche wünscht. Als ich sie nach oben zu den Schlafzimmern führen wollte blieb sie stehen.

»Ich möchte den Weinkeller sehen« sagte sie und ihr Blick sprach Bände.

…and then…

Charles Henry

Anca’s Augen [chapter one]

augen
Die späte Nachmittagssonne schien über den Dächern von Antibe. Ich saß in meinem Büro am ‚Boulevard Maréchal Leclerc‘ und schaute aufs Meer. Ich hatte alle anderen nach Hause geschickt, schliesslich war es Freitag und alle freuten sich aufs Wochenende. Ich genoss die Ruhe bei einem Espresso und hing meinen Gedanken nach, als plötzlich das Telefon klingelte. Ich überlegte kurz ob der Anrufbeantworter das erledigen sollte, dann aber ging ich ran.

»Hallo« sagte ich.
»Monsieur Blanc? Hier ist Madame Jumey«
»Hallo Madame was kann ich für sie tun« ich verdrehte die Augen.

Madame Jumey hatte mit ihrem Mann ein kleines Anwesen mit einem wunderschönen alten Natursteinhaus in den Bergen von Nizza gekauft. Meine Aufgabe war es, dieses auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, es zu gestalten ohne das dabei der alte Charme verloren ging. Das war mein Job. Soviel zur Theorie.

Madame Jumey hatte ich bis jetzt nur einmal gesehen. Am Tag als ich den Auftrag bekam. Monsieur Jumey ein Geschäftspartner von Carolines Vater, der mich nach Südfrankreich geholt hatte, war ein viel beschäftigter Mann und in ganz Europa unterwegs. Seine Frau ein wenig jung für ihn, äusserst attraktiv und dem Anschein nach gelangweilt. Immer wieder hatten wir telefoniert. Sie war mir bis dato immer wieder mit extra Wünschen und Änderungen aufgefallen. Es schien als wenn sie nach jedem Treffen mit ihren Freundinnen eine neue Idee hatte und das Haus sowie der Garten verlor immer mehr von dem was es ausmachte. Ich war gespannt was es wohl diesmal sein würde.

»Wir müssen nochmal über den Pool reden und die Bäderfliesen!!!«

Sie überfiel mich gleich mit all ihren Vorstellungen, die so gar nichts mit dem zutun hatten was vorher schon mal besprochen und in Arbeit war.

Ich hörte geduldig zu. Lies sie alles erzählen. Dann hatte ich eine Idee.

»Madame Jumey, ich möchte das wir uns treffen. Lassen sie uns das alles direkt am Haus besprechen dann können sie mir ihre Wünsche gleich vor Ort darlegen und ich bin mir sicher das es wundervoll wird.« sagte ich.
Eine kurze Pause am anderen Ende der Leitung.

»Aber mein Mann ist in Brüssel« hörte ich sie sagen.

»Das macht nichts« erwiderte ich.

»Ich weiss das ihr Mann ihrem guten Geschmack vertraut«

»In einer Stunde?«

»Äh, okay« kam ihr zögernd über die Lippen.

»Wunderbar, dann in einer Stunde an ihrem Haus« ich legte auf.

Gleich danach machte ich mich auf den Weg. Ich musste noch ein paar Dinge besorgen, dann fuhr ich in die Berge. Als ich auf das Anwesen fuhr hüllte die Sonne es in goldenes Licht. Perfekt für meinen Plan.

…and then…

Charles Henry

G&T

Es sind nur ein paar Eiswürfel, Bitterorangenlimonade und ein wenig Brockmans-Gin. Dazu eine Lucky-Strike. Glück kann so einfach sein. Vielleicht noch ein Stückchen Schokolade. Der Fernseher läuft. ‚Hank Moody und Charlie Runkle stehen morgens am Strand von Long-Beach nach durchzechter Nacht.‘ Der Gin in mir lässt die Erinnerungen hoch kommen.

Ich saß genau hier auf den Sofa, so wie jetzt. Californication lief. Sylvie war im Bad. Ich hörte das Wasser der Dusche, zog an einer Lucky, ein Lächeln auf den Lippen. Wir hatten nach dem Essen gefickt. Ein ganz besonderer Nachtisch.Sie war auf dem Weg nach Hamburg, wie so oft schon. Wir sahen uns nur ein- bis zweimal im Jahr, dann aber richtig. Wir brachten uns dabei immer auf den neuesten Stand der Dinge. Sprachen über neue Liebschaften und große Lieben. Schauten Californication, eine Leidenschaft die uns beide verband. Bei der wir beide einfach abschalteten. Eine kleine Auszeit von der Welt da draußen. Mit Pizza, Rotwein und Sex. In Höschen und Shirt. Keine Termine für 24 Stunden, kein Dresscode, kein Business.Ihr Fahrer brachte sie zu mir und holte sie am nächsten Morgen wieder ab. Er war wohl der einzige der von unserem kleinen Geheimnis wusste.

Sie kam aus dem Bad. Nur ein Handtuch vorne um ihre kleine süßen Brüste gebunden. Die Haare noch nass von der Dusche. Ging kurz an den Kühlschrank schnappte sich einen Joghurt und plumpste neben mir aufs Sofa. »Na du !« sagte sie mit einem Lächeln, legte die Beine hoch und löffelte mit Genuss langsam ihren Becher leer. Ich schaute sie an. Da saß eine Frau, die noch vor ein paar Stunden einen Konzern mit über sechshundert Leuten geleitet hatte, auf meinem Sofa. Mit so gut wie nichts an und strahlte wie ein kleines Mädchen.

»Was???« fragte sie als sie meinen Blick sah. »Du siehst glücklich aus, und so verdammt scharf!« erwiderte ich. Sie lachte. »Ich liebe unsere kleinen Auszeiten. Hier bei dir kann ich mich fallen lassen, tun und lassen was ich will. Ich kann einfach ich sein.« sie küsste mich auf die Wange. Dann schaute sie zum Fernseher, wo Hank gerade die falsche Frau mit der Zunge verwöhnte. Sie musste Lachen.

»Scharf sagst du, wie scharf?« sie grinste. »Mmmhmm« sagte ich. »So scharf?« sie nickte zum Fernseher. »Genau so scharf!« jetzt grinste ich. Ich vergrub meinen Kopf in ihrem Schoß. Draussen begann es zu Regnen und es war uns egal. 

Ich nehme noch einen Schluck G&T. Ziehe an der Lucky. Der Gedanke an uns lässt mich wieder lächeln. ‚Hank fährt dem Sonnenuntergang entgegen und grinst auch.‘

Charles Henry Blanc

Für immer verloren

frau Sie war frisch geschieden, als wir im Supermarkt ineinander rannten. Wir schauten uns an. Nach wenigen Worten tauschten wir die Handynummern. Zwei Tage und sechs SMS später
war ich bei ihr zu Hause eingeladen. Diese klassische Jungs-Fantasie, eine gut aussehende Mutter flachzulegen. Ich hatte es mir oft ausgemalt. Auch wenn ich kein Teenager mehr war, der Traum blieb.
Mit einer Flasche Rotwein stand ich vor ihrer Tür. Sie öffnete in verdammt kurzem Rock und Highheels. Das wenige Licht kam von Kerzen. Wir setzten uns aufs Sofa. Ich
redete kaum. Wusste nicht was. Ich hörte zu und trank. Ich wollte verführt werden, so
wie ich es all die Jahre tausendmal in Gedanken durchgespielt hatte. Wollte
das willenlose Opfer sein, das von der Frau gnadenlos benutzt wird. Ein Junge mit Schwanz und Händen und Zunge…Ohne Verstand.
Sie erzählte von ihrem Ex-Mann, den Kindern, der Scheidung. Ich sah sie schon nackt vor mir. Irgendwann legte ich meine Hand auf ihr Bein. Sie begann, mich zu küssen. Zwei Minuten später öffnete sie meine Hose, drei Minuten später küsste sie mich überall, vier Minuten später nur noch meinen Schwanz. Perfekt. Der kürzeste Weg zum Ziel, den ich je genommen hatte.
Jede ihrer Berührungen war wie aus einem Porno abgeguckt. Als sie ihre Pfennigabsätze gegen meine Schenkel drückte, konnte ich zwischen Fantasie und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Wo immer ich sie küsste oder berührte, sie sagte, genau wie sie es haben wollte. Wir ergänzten uns optimal. Sie war hart und versaut. Ich genau so einfühlsam oder grob, gerade so wie sie es von mir verlangte. Ich profitierte von ihrem Porno-Talent und sie davon, dass mich das zu ihrem Spielzeug machte.
Sie kam beim Vorspiel, und sie kam beim Sex. Als ich kam, fühlte es sich leer an. Ich hatte wahnsinnigen Sex mit einer tollen Frau, aber eine wunderbare Fantasie für immer verloren.
Charles

Der Feuerwehrball [chapter two]

fire

Als wir aus dem Taxi stiegen schaute mich der Fahrer nur mit einem Kopfschütteln  an. Ich zahlte und wir gingen hoch zu mir.
Nach der kleinen wilden Episode auf der Feuerwache hatten wir den Ball verlassen.
»Wo ist dein Kerl?« hatte ich gefragt.
»Vergiss ihn, der säuft mit seinen Jungs bestimmt schon woanders.«
Wir waren in das Taxi gestiegen. Machten da weiter, wo wir aufgehört hatten.

Nachdem die Tür ins Schloss gefallen war, fingen wir gleich wieder an und küssten uns. Sie lehnte sich zurück an die Tür. Ich presste meinen Körper an den Ihren. Dann nahm ich ihre Hände und hielt sie über ihrem Kopf zusammen. Mit der anderen Hand griff ich unter ihr Sommerkleid. Als meine Finger den Weg in ihr Höschen fanden, drückte sie mir ihr Becken entgegen. Unser Atem wurde immer wieder durch Stöhnen unterbrochen. Wir waren wie zwei Wilde. Ich ging in die Knie, streifte ihr den Slip von ihrem Po und vergrub mein Gesicht in ihrem Schoß. Sie packte meine Haare und drückte meinen Kopf zwischen ihre Schenkel. Den süssen Geschmack ihrer Muschi auf meinen Lippen verwöhnte ich sie mit meiner Zunge. Ich hörte ihren Atem und das Stöhnen.

Nach einem endlosen Moment ließ der Druck ihrer Hände nach. Ich kam wieder hoch und sie schob mich rüber zum Bett, auf das ich mich rückwärts fallen lies. Sie blieb stehen und zog sich aus. Sie war die Sinnlichkeit in Person. Auch ich zog mein Shirt aus. Dann kniete sie sich zwischen meine Beine und öffnete meine Hose. Meine Lust war nicht zu übersehen. Als ich ihre Lippen spürte, musste ich an mich halten. Ich wollte sie und ich wollte sie ‚jetzt‘. Ich zog sie zu mir hoch. Wild küssend liebten wir uns, bis wir erschöpft Arm in Arm einschliefen.

Ich schaute zu ihr rüber aufs Bett und drückte den Knopf. Als die Maschine brummend einen Espresso raus lies, öffnete sie die Augen und sah zu mir rüber.
»Machst du mir auch einen?« sagte sie mit leicht verschlafener Stimme.
»Espresso oder Cappuccino?« fragte ich mit einem Lächeln.
»Cappuccino bitte« sagte sie mit dem süßesten Lächeln, das ich seit langem gesehen hatte.
Wir verbrachten noch den halben Tag im Bett. Unsere Lust war noch nicht gestillt.

Die Sonne schien, aber das würde sie morgen auch noch tun.

Charles

Der Feuerwehrball [chapter one]

fire

Die Sonne schien durchs Fenster und weckte mich. Eng an mich geschmiegt lag sie neben mir. Mit einem leichten Lächeln auf ihren Lippen selig schlafend. Sie hatte ein Bein auf meine gelegt. Ich konnte ihren süssen Hintern sehen und erinnerte mich gleich an die vergangene Nacht. An das was auf der Feuerwache beim Fest gelaufen war und später hier bei mir.

Ich wollte sie nicht wecken. Deshalb löste ich mich vorsichtig und schlich rüber in die Küche. Ich schaltete die Espressomaschine ein. Schaute zurück zum Bett. Sie sah wundervoll aus wie sie da lag. Ihr langes Haar verteilte sich über das weiße Kopfkissen. Wieder sah ich diesen süssen Po. Ich dachte daran wie ich ihn gestern Nacht gepackt hatte.
»Süsser Hintern« hatte ich ihr auf dem Feuerwehrball ins Ohr gehaucht.
»Dann schau genau hin!« hatte sie mit einem Lächeln erwidert.
Das Ding sah aber auch zu gut aus unter ihrem Sommerkleidchen. Immer wieder trafen sich unsere Blick und egal wo sie stand, sorgte sie dafür das ich auf meine Kosten kam.

Die Stimmung auf dem Ball war ausgelassen. Sie war nicht alleine auf da. Soviel konnte ich sehen. Ihre Begleitung hatte aber andere Dinge im Kopf. Er trank mit ein paar anderen Jungs ein Bier nach dem anderen. Was ihr offensichtlich missfiel. Wir tanzten und flirteten. Sie war sauer auf den Typen. Immer wieder schaute sie böse zu ihm rüber. Irgendwann gingen wir an die Bar. Ich bestellte zwei Gin-Tonic.
»Du bist sauer« sagte ich.
»Ja, dieser Idiot, immer das gleiche Spiel« erwiderte sie.
»Kann ich dir was gutes tun?« hauchte ich ihr ins Ohr.
Sie schaute mich an. Dann nahm sie meine Hand und wir verschwanden in den Raum mit den Schläuchen und der Ausrüstung der Feuerwache.

Sie lehnte sich an eine Wand.
»An was hast du denn gedacht?«
Ich trat ganz nah an sie heran. Wir schauten uns an, dann küsste ich sie sanft. Unsere Lippen berührten sich kaum merklich.
»So was in der Art« sagte ich danach leise in ihr Ohr.
»Fühlt sich gut an. Gibt es davon noch mehr?« hauchte sie mir genau so leise in mein Ohr.
Wieder küssten wir uns, diesmal länger und ein wenig fordernder. Als ich meine Arme um sie legte und an mich drückte, hörte ich ein kleines »Mhmmm«.
Wir knutschten immer hemmungsloser und vergaßen die Welt um uns. Hände suchten und fanden. Unsere Körper schrien nach mehr…

Charles